LYVY vs. andere Anbieter von Blutentnahmen

30.12.2023Lesezeit: 3 minAutor: Ehsan Khaljani

Kurzversion

Einleitung
Im Bereich der Blutentnahmen gibt es verschiedene Anbieter, jeder mit seinen Vor- und Nachteilen. In diesem Artikel wollen wir die Unterschiede beleuchten und erklären, warum LYVY aus unserer Sicht die optimale Lösung für umfassende Gesundheitschecks bietet.
Hausärzte als Anlaufstelle
Hausärzte spielen eine entscheidende Rolle im Gesundheitssystem, vor allem als Vermittler zu spezialisierten Fachärzten. Trotz schneller Terminvergabe und gesetzlicher Gesundheitsangebote stoßen sie bei umfangreichen Blutuntersuchungen an ihre Grenzen. Begrenztes Leistungsangebot, eingeschränktes Laborbudget und Schwierigkeiten in der Kommunikation sind Herausforderungen.
Fachärzte für spezialisierte Betreuung
Fachärzte bieten Expertenwissen in spezifischen Bereichen und führen Vorsorgeuntersuchungen durch. Allerdings sind sie oft auf gesetzliche Vorsorge beschränkt, und die Kommunikation von Befunden kann eingeschränkt sein. Lange Wartezeiten und begrenztes Expertenwissen in bestimmten Bereichen sind weitere Nachteile.
Labore als Analysedienstleister
Labore bieten präzise Analyse von Blutwerten, sind jedoch nicht in der Lage, diese zu interpretieren. Mangelnde ärztliche Beratung und Kostenaspekte sind entscheidende Nachteile. Die Interpretation der Ergebnisse erfordert oft einen zusätzlichen Arztbesuch.
At-Home-Kits (Tests für Zuhause)
Die Tests für Zuhause sind bequem online bestellbar, allerdings muss man sich selbst Blut abnehmen und in der Regel bieten die Tests keine ausgewogene und breite Analyse. Eine ärztliche Einordnung der Ergebnisse erfolgt nicht. Die Aussagekraft ist eingeschränkt.
Blutabnehm-Startups als innovative Lösung
Startups im Gesundheitsbereich, wie LYVY, bringen innovative Lösungen mit sich. Vorteile wie Visualisierung von Daten, Prozessorientierung und vereinheitlichte Kommunikation sind vorhanden, aber es fehlt oft an persönlicher Beratung und der Möglichkeit, kritische Veränderungen angemessen zu behandeln.
LYVY - Die maßgeschneiderte Lösung
LYVY kombiniert das Beste aus allen Welten und überwindet viele der genannten Nachteile. Schnelle Terminvereinbarung, persönliche Beratung, individuelle Videosprechstunden, ein umfassendes Blutbild, standardisierte Qualität und nahtlose Kommunikation sind nur einige der Vorteile. Der einzige Nachteil könnte der Kostenfaktor sein, der jedoch durch die Möglichkeit der steuerlichen Geltendmachung für gesetzlich Versicherte abgemildert wird.
Zusammenfassung
Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit, aber im Bereich der Vorsorge und Komplementärmedizin besteht noch Verbesserungsbedarf. LYVY bietet eine umfassende Lösung für Gesundheitschecks, indem es die Vorteile verschiedener Anbieter vereint. Die Entscheidung für einen Anbieter hängt von der persönlichen Situation und den Ansprüchen an die Untersuchung ab. Investiere in deine Gesundheit und Sicherheit – LYVY unterstützt dich dabei. Bei Fragen stehen wir gerne unter info@lyvy.de zur Verfügung.
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Langversion

Einleitung
Es gibt mehrere Anbieter, die es Nutzern ermöglichen, Blutentnahmen durchzuführen. In diesem Artikel möchten wir Dir beschreiben, was die Vorteile und Nachteile der jeweiligen Anbieter sind und warum wir denken, dass wir mit LYVY das beste Angebot für Dich und andere Nutzer schaffen.
Hausärztinnen und Hausärzte
Hausärztinnen und Hausärzte sind eine essentielle Säule des Gesundheitssystems, da sie neben kritischen medizinischen Aspekten auch organisatorische Fragestellungen für Patientinnen und Patienten lösen. In Bezug auf Check-ups sind sie u.a. Vermittler zur spezifischen fachärztlichen Versorgung, wie z.B. Brustkrebsvorsorge, Darmkrebsvorsorge oder Prostatakrebsvorsorge.
Vorteile
  • Erreichbarkeit: In der Regel ist es schnell möglich bei Hausärztinnen und Hausärzten einen Termin zu erhalten. Man kann sein Anliegen dort ärztlich vortragen und erhält eine Ersteinschätzung bei möglichen Symptomen. Hausärztinnen und Hausärzte können einen dann an Fachärztinnen und Fachärzte weiter überweisen, wenn Sie nicht mehr weiterwissen.
  • Gesetzliche Gesundheitsangebote: Es gibt bei Hausärztinnen und Hausärzten die Möglichkeit in bestimmten Zeiträumen nach Check-ups zu fragen. In der Regel beginnen die Untersuchungen ab dem 35. Lebensjahr und können alle 3 Jahre wiederholt werden.
Nachteile
  • Eingeschränktes Leistungsangebot: Bei den Hausärztinnen und Hausärzten entscheidest nicht Du, was passieren soll, sondern der Arzt oder die Ärztin. Das heißt, dass am Ende selbst bei Symptomen nicht das untersucht wird, was Du möchtest.
  • Eingeschränktes Laborbudget: Hausärztinnen und Hausärzte können selbstverständlich Laboruntersuchungen veranlassen. Dies können sie zielgerichtet bei Symptomen anfordern (also nur das Organsystem, was vermeintlich betroffen ist) oder im Rahmen von speziellen, gesetzlich vorgegebenen Check-ups. In beiden Fällen ist für Dich zunächst nicht ersichtlich, welche Werte abgenommen werden und was sie aussagen.
  • Fehlende Erfahrung bei bestimmten Fragestellungen: Hausärztinnen und Hausärzte sind sehr gut ausgebildete Generalisten. Das heißt, dass sie mit verhältnismäßig wenigen Informationen möglichst präzise Situationen und deren Dringlichkeit einschätzen können. Generalisten können aber natürlich in der Tiefe nicht alles wissen. Dafür gibt es dann die fachärztliche Versorgung. Insbesondere die Themen Krebsvorsorge und Hormonzyklus sind bei Fachärztinnen und Fachärzten in der Regel besser aufgehoben, falls dort Termine verfügbar sind.
  • Schwierigkeiten bei der Kommunikation: Selbst wenn eine Blutentnahme bei der Hausärztin oder dem Hausarzt stattfindet, gibt es teilweise im Gesundheitssystem Schwierigkeiten mit der kommentierten Übertragung der Befunde. Auch die hausärztliche Zeit ist begrenzt. Nicht alle Werte können im Detail erklärt werden. Häufig wird gesagt: "Ich melde mich, wenn etwas mit den Blutwerten sein sollte." Falls es wirklich ein Nachgespräch zu den Blutwerten geben sollte, reicht die Zeit in der Regel nur um auf auffällige Werte einzugehen. Auch die Bedeutung der anderen Werte ist aber in der umfassenden Betrachtung der Person nicht unwichtig.
Fazit
Hausärztinnen und Hausärzte können in dem ihnen gesetzlich vorgegebenen Rahmen bereits einige Leistungen erbringen, insbesondere in der Breite und in der Tiefe haben sie insbesondere im Bereich von Blutuntersuchungen nicht die Möglichkeiten, ausführliche Analysen durchzuführen. Dies liegt wie gesagt nicht an dem Unwillen der Ärztinnen und Ärzte, sondern vielmehr an den Vorgaben unseres Gesundheitssystems.
Fachärztinnen und Fachärzte
 Fachärztinnen und Fachärzte übernehmen an dem Punkt, wo die hausärztliche Beratung nicht mehr in der Tiefe ausreichend ist. Allergings: die Medizin ist mittlerweile so komplex, dass sich selbst in der fachärztlichen Versorgung seit längerer Zeit zunehmend Spezialisierungen ergeben. Während sich manche Fachärztinnen und Fachärzte eher auf die medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen innerhalb ihres Berufszweigs fokussieren, stellen z.B. andere Fachärztinnen und Fachärzte die operative oder interventionelle Therapie ihrer Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. Andere wiederrum konzentrieren sich auf die sprechende und psychosomatische Medizin.
Vorteile
  • Expertenwissen: Fachärztinnen und Fachärzte sind absolute Experten in Bezug auf ihren Berufszweig. Je nach Fokus der fachärztlichen Ausrichtung haben sie in der Tiefe Wissen, welches insbesondere bei kritischen Fragestellungen wie z.B. Krebserkrankungen wichtig ist.
  • Erfahrung mit Check-ups: Es gibt mehrere Vorsorgeuntersuchungen, die in fachärztlicher Hand sind. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt einen Teil der möglichen Leistungen der Vorsorgeuntersuchungen ab folgenden Altersstufen. Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen entsprechen nicht immer den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften und müssen ggf. um IgeL-Leistungen ergänzt werden, wenn man die leitliniengerechte (also durch Studien belegte medizinische Vorsorge) erhalten möchte.
    - Hautkrebsvorsorge: beginnend ab dem 35. Lebensjahr, Wiederholung alle 3 Jahre
    - Prostatakrebsvorsorge: beginnend ab dem 45. Lebensjahr, Wiederholung jährlich bis zum 79. Lebensjahr
    - Brustkrebsvorsorge: beginnend ab dem 50. Lebensjahr bis zum 69. Lebensjahr
    - Darmkrebsvorsorge: beginnend ab dem 50. Lebensjahr, Wiederholung 2x im Zeitraum von 10 Jahren bei unauffälligem Befund
Nachteile
  • Konzentration auf gesetzliche Vorsorge: Die gesetzliche Vorsorge entspricht nicht immer den Leitlinien der Fachgesellschaften. Da Fachärztinnen und Fachärzte nur im Rahmen eines Vergütungsrahmens ihre ärztliche Tätigkeit ausüben dürfen, gibt es einen Fokus auf das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherungen. Medizinisch oder aber entstehend aus dem persönlichen Lebensstil von Patientinnen und Patienten sind teilweise deutlich erweiterte Untersuchungen sinnvoll.
  • Expertenwissen hat Grenzen: Die Themen Check-ups, Vorsorge und Komplementärmedizin sind nicht immer Schwerpunkte der jeweiligen Fachärztinnen und Fachärzte. Auch hier empfiehlt es sich auf spezialisierte Fachärztinnen und Fachärzte zu vertrauen, um auch langfristig optimal zur eigenen Gesundhaltung beizutragen.
  • Kommunikation von Befunden: Fachärztinnen und Fachärzten sind den gleichen Zwängen des Gesundheitssystems unterworfen wie Hausärztinnen und Hausärzte. Die zunehmende Überlastung fordert insbesondere im Bereich des Raums für Kommunikation Tribut. In der Regel werden nur kritische Werte kommuniziert. Als Patientin oder Patient würde man aber gerne zeitnah wissen, ob wirklich alles in Ordnung war und ob nicht vlt. der Befund doch noch nicht gesehen und deshalb noch nicht angerufen wurde.
  • Blutentnahmen kein Teil des gesetzlichen Check-ups bei Fachärztinnen und Fachärzten: Blutentnahmen sind im Rahmen der gesetzlichen Vorsorge bei Fachärztinnen und Fachärzten nicht vorgesehen. Diese können allerdings bei Auffälligkeiten in der Vorsorgeuntersuchung angeschlossen werden, wenn Fachärztinnen und Fachärzte dies für notwendig halten sollten.
  • Terminfindung: Auf einen fachärztlichen Termin wartet man mittlerweile bis zu 6 Monaten, wenn es kein akuter Notfall ist. Insbesondere das Thema Vorsorge stellt dabei keinen Grund dar, kurzfristig einen Termin bei der Fachärztin oder dem Facharzt zu erhalten, da die Behandlung von kritischen Fällen wie z.B. akuten entzündlichen Erkrankungen oder chronischen Leiden wie Krebs immer Vorrang haben.
Fazit
Auch als Fachärztin oder Facharzt kann man bei der immer schneller werdenden medizinischen Forschung und den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten nicht mehr immer alle Informationen kennen. Strukturelle Aspekte des Gesundheitssystems erschweren die Patientenkommunikation. Technische Lösungen des Gesetzgebers sind bislang nicht ausreichend, um einen vereinfachten Austausch zwischen Fachärztinnen und Fachärzten und Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Was aber klar sein sollte ist, dass bei kritischen Fragestellungen wie z.B. sicher diagnostizierten Krebserkrankungen Fachärztinnen und Fachärzte optimale Ansprechpartner sind, um die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
Labore
Labore sind sowohl Dienstleister für Ärztinnen und Ärzte, bieten aber teilweise an ihren Standorten selbst die Möglichkeit an, einzelne Laborwerte oder speziell vom Labor erstelle Profile per Blutuntersuchung zu beleuchten.
Vorteile
  • Experten für Laboratoriumsmedizin: Labore fokussieren sich in ihrer täglichen Arbeit auf die optimale und zertifizierte Analyse von u.a. Blutwerten. Sie gewährleisten, dass die Laborgeräte geeicht sind und dass die Laborwerte für die weitere medizinischen Beurteilung verlässlich sind. Neben den technischen Aspekten der Laborgeräte sorgen sie für eine ausreichende Schulung des Personals und eine datenschutzkonforme Übermittlung der Labordaten an Ärztinnen und Ärzte.
  • Erreichbarkeit: Labor haben in Großstädten teilweise Standorte in zentraler Lage. Häufig ist es möglich recht kurzfristig einen Termin zur Blutentnahme zu erreichen.
  • Abrechnung nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ): Labore müssen genauso wie Ärztinnen und Ärzte für privatärztliche Leistungen und IgeL-Leistungen innerhalb eines gesetzlich vorgeschriebenen Rahmens abrechnen. Dies bedeutet, dass die Laborkosten bei jedem Labor gleich sein müssen, wenn gleiche Werte abgenommen werden.
Nachteile
  • Keine ärztliche Beratung: Zwar kann man bei Laboren eine zertifizierte Blutentnahme durchführen lassen, die Laborwerte können aber nicht interpretiert werden. Das heißt, dass man zwar die Blutwerte erhält und sieht, ob man im Normbereich ist oder nicht, ob dies jedoch klinisch und insbesondere persönlich für einen selbst relevant oder nicht relevant ist, erfährt man nicht. Bei Abweichungen der Blutwerte, muss man eine Ärztin oder einen Arzt zur Interpretation aufsuchen. Hier gibt es dann wieder Schwierigkeiten bei der Terminfindung. Abhängig vom Labor vertrauen Ärztinnen und Ärzte den mitgebrachten Laborwerten ggf. nicht, welches zu Doppel-Untersuchungen führen kann.
  • Kosten: Die Profile der Labor entsprechen ggf. nicht der medizinischen Notwendigkeit. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Laborleistungen erhoben werden, die klinisch oder speziell für die einzelne Person eingeschränkt sinnvoll sind. Dies kann zu höheren Kosten führen als notwendig.
  • Erreichbarkeit und Kommunikation: Nicht jedes Labor hat auch einen Standort an dem Blut abgenommen werden kann. Die Kommunikation der Laborwerte an die Patientinnen und Patienten ist je nach Labor unterschiedlich. Häufig werden Werte per Post kommuniziert. E-Mail als Form der Übermittlung kommt vor, ist jedoch aus Datenschutzgründen kritisch und nicht zugelassen.
Fazit
Labor können, falls sie selbst einen Blutabnehmdienst in Großstädten anbieten, dazu beitragen, dass man ohne ärztliche Betreuung an Laborwerte gelangt. Für Menschen, die selbst genau wissen, was mit den Laborwerten zu tun ist, kann dies vorteilhaft sein. Ansonsten erscheinen insbesondere die Aspekte Interpretierbarkeit und fehlende Weiterbetreuung als Hürden für eine nachhaltige Versorgung von Patientinnen und Patienten.
At-Home-Kits (Tests für Zuhause)
Schon seit vielen Jahren gibt es Tests, die einem die Möglichkeit geben, durch einen Stich in den Finger verbunden mit der Einsendung eines Bluttropfens zu bestimmten Werten Informationen zu erhalten.

Vorteile
  • Bequemlichkeit: Man kann die Tests nach Hause bestellen. Über den Postweg werden diese dann wieder an die Hersteller zurückgesandt. Man muss also keine Termine buchen und kann sich selbst einteilen, wann man den jeweiligen Test durchführen will.
    Nachteile
  • Fehlende persönliche Beratung bei Check-ups: Zwar gibt es Informationen auf den Webseiten der Hersteller, allerdings muss man alleine eruieren, ob der Test zu den eigenen Symptomen passt. Auch gibt es kein ärztliches Nachgespräch, sodass unklar ist, was mit dem Ergebnis des Tests gemacht werden soll.
  • Kosten: Die Kosten für den Versand müssen auf die Nutzer umgelegt werden. Im Vergleich zu dem Informationsgehalt der Tests ist der Kapitaleinsatz relativ hoch.
  • Verwertbarkeit: Es hat einen Grund, warum in der Medizin nicht alle Tests über Tropfen aus der Fingerkuppe genommen werden. In der Breite ist die venöse Blutentnahme die beste Möglichkeit aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Fazit
Die Tests für Zuhause sind bequem online bestellbar, allerdings muss man sich selbst Blut abnehmen und in der Regel bieten die Tests keine ausgewogene und breite Analyse. Eine ärztliche Einordnung der Ergebnisse erfolgt nicht. Die Aussagekraft ist eingeschränkt.
Blutabnehm-Startups
Startups im Bereich der Gesundheitsversorgung sind Innovationstreiber in der Patientenversorgung. Unterschiedliche Anbieter versuchen, zunehmend patientenzentriert zu arbeiten und Hürden für Patientinnen und Patienten abzubauen. ADA hilft z.B. mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Symptome besser einzuordnen, Aware hilft dabei Labordaten zu visualisieren, Eterno versucht genauso wie AVI Medical integrierte Praxiskonzepte umzusetzen, theblood untersucht Menstruationsblut. Im Weiteren beschreiben Vor- und Nachteile von Startups, die sich im Bereich der Blutentnahmen engagieren.
Vorteile
  • Visualisierung: Unternehmen mit einem stärkeren IT-Background haben Vorteile im Bereich der Visualisierung von Daten. Laborwerte und anderen medizinischen Parameter können chic aufgearbeitet und nutzerfreundlich präsentiert werden. Aspekte wie User Interface und User Experience sind dabei essentiell, um auch ohne persönliche Bindung mit den Nutzern Vertrauen in die Angebote zu schaffen.
  • Prozessorientierung: Startups im Bereich der Medizin helfen dabei unnötige Wartezeiten für Nutzer zu vermeiden. Themen wie automatisierte Anmeldemöglichkeiten, digitale Anamnesebögen und konsistente Terminplanung sollen dazu beitragen, dass die Zeit der Mitarbeitenden und der Nutzer effektiver eingesetzt werden kann.
  • Vereinheitlichung von Materialien und Kommunikation: Technische Möglichkeiten erlauben Dokumente zu standardisieren und diese dann zielgerichtet zu kommunizieren. Man erhält in der Regel deutlich mehr Rückmeldung zu seiner Behandlung als bei anderen genannten Anbietern von Gesundheitsleistungen.

    Nachteile
  • Fehlende persönliche Beratung bei Check-ups: In der Regel fehlt bei Blutabnehm-Startups wie z.B. Aware die angeschlossene persönliche medizinische Beratung. Genauso wie bei Laboren werden die Blutwerte übermittelt und die Abweichungen von der Norm dargestellt. Leider sagt dies zumeist nichts darüber aus, wie die Werte anhand der persönlichen medizinischen Geschichte (Anamnese) und Lebensgewohnheiten (Life-Style) einzuordnen sind. Im Zweifel ist dann eine medizinische Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin notwendig, welches wieder mit den entsprechenden Wartezeiten verbunden ist.
  • Ablauf bei kritischen Veränderungen: Wenn kritische Werte gefunden werden, erhält man einen Hinweis, dass man im roten Bereich ist. Wenn man nur minimal im roten Bereich ist, ist die Aussage genau „ROT“ wie wenn man massiv abweicht. Im Fall der minimalen Abweichung führt dies zur Verunsicherung, im Falle der deutlichen Abweichung kann der Nutzer die kritische und ggf. akut zu behandelnde Situation nicht erfassen. Dies kann die Zeit bis zum Therapiebeginn relevant verlängern und so zu möglichen, irreversiblen Langzeitfolgen führen.
  • Automatisierung von Medizin: Durch die Prozessorientierung verliert die Behandlung die menschliche und empathische Komponente. Es gibt keine spezifische Ansprechperson, mit der man sich langfristig über mögliche Symptome unterhalten kann. Auch die persönliche Anamnese wird nicht ärztlich erfragt und kann daher bei der Beurteilung als wichtige Informationsquelle fehlen.
  • Kosten und Abrechnung: Manche Anbieter wie z.B. Aware arbeiten unter den Vorgaben für Heilpraktiker. Die Vorgaben für die ärztliche Leistungserbringung und -abrechnung (Gebührenordnung für Ärzte – GOÄ) gelten demnach nicht. Dies ermöglicht eine alternative Preisgestaltung, die in günstigeren oder teureren Preisen für die Nutzer resultieren kann.
LYVY
Wir bei LYVY kennen uns sehr gut im Gesundheitssystem aus. Die meisten Nachteile, die wir oben genannt haben, umschiffen wir mit unserem Angebot:

Die 5 Vorteile von LYVY
-        Schnelle Terminvereinbarung
Termin zur Blutentnahme und ärztliches Gutachten innerhalb von 3 Tagen über ein zunehmend breiteres deutschlandweites Ärztenetzwerk

-        Persönliche Beratung
Gezielte Anamnese und individuelle ärztliche Empfehlung auf Basis der eigenen Risikofaktoren

-        Individuelles Nachgespräch per Videosprechstunde
Bei kritischen Auffälligkeiten im Gutachten persönliches Nachgespräch per Video-Konsultation mit Planung des weiteren Vorgehens
 -        “Sehr großes“ Blutbild
Implementierung von Hormonwerten und Tumormarkern. Nicht nur Life-Style-Werte. Aber auch Betrachtung von u.a. Leber, Nieren, Gallenwerten sowie der Vitamin-Versorgung und Elektrolyte.
 -        Standardisierung der Qualität und Visualisierung
Komplexe hormonelle Befunde und Tumormarker werden an zentraler Stelle durch ärztliche Expertinnen und Experten mit Unterstützung von modernen Computer-Algorithmen ausgewertet. Die Daten werden nutzerfreundlich und verständlich aufgearbeitet (Nachfragen bislang <1/100 Gutachten).
 -        Nahtlose Kommunikation
Das ausführliche Gutachten wird sofort datenschutzkonform übermittelt, wenn die Werte da sind. Ein Link zur Videosprechstunde für den Folgetag ist immer im Gutachten enthalten, falls Fragen auftauchen.
Nachteil
-        Kostenfaktor / Abrechnung nach Gebührenordnung für Ärzte
Privatärztlich werden die Leistungen von LYVY getragen. Gesetzlich Versicherte können die Kosten steuerlich geltend machen. Jede/r muss für sich entscheiden, wie viel in die persönliche Vorsorge und Gesundhaltung investiert werden kann und soll.
Zusammenfassung
Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt. In den Bereichen Vorsorgemedizin (Früherkennung und Prävention) und Komplementärmedizin (zusätzliche hilfreiche Maßnahmen) kann das Angebot jedoch noch verbessert werden. In diesen Bereichen müssen die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen laut Gesetzgeber lediglich “ausreichend“ sein. Für Deine Gesundheit darf “ausreichend“ aber nicht genug sein.
Es gibt zahlreihe Möglichkeiten, frühzeitig in seine Gesundheit zu investieren. Die Wahl des Anbieters ist dabei abhängig von der persönlichen Situation und den Ansprüchen an die Untersuchung.   
Wir unterstützen Dich dabei, mehr für Ihr Wohlbefinden und für Ihre gesundheitliche Sicherheit zu tun. Wenn Du noch Fragen hast, wende Dich auch gerne an info@lyvy.de.
Autor

Ehsan Khaljani

Ehsan Khaljani

Profil

Sport
1 x 80 km Rad fahren / Woche ca. 3 h
2 x 7,5 km Laufen / Woche ca. 45 min
4x Strength Training / Woche - ca. 1 h
1x Berlin-Marathon (3h48min - never again !)

Diet & Meditation
Diät: no regulations, no supplementation
Calorie intake: intermittent fasting by nature - not hungry in the morning
Meditation: daily 10 min

Supplements & Life Style
Daily: Biotin, Selen, Zink, Magnesium, Vitamin C, Vitamin B12
Weekly: Vitamin D
2 min Cold shower Daily

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